Eine Vorliebe, keine Könnensstufe
Regular bezeichnet üblicherweise eine bevorzugte Stellung mit dem linken Fuß vorn, goofy mit dem rechten. Die Begriffe stammen aus dem Boardsport. Sie beschreiben eine Vorliebe und sind weder eine Bewertung deines Talents noch ein Grund, eine Fahrtrichtung beim Lernen auszulassen. Du musst dich vor der ersten Stunde nicht auf ein dauerhaftes Etikett festlegen.
Ein Twin-Tip verändert den Vergleich
Ein bidirektionales Board ermöglicht Fahrten in beide Richtungen und verhält sich damit nicht genau wie ein klassisches Surfboard. Die Fußstellung vom Skateboard einfach zu übertragen erklärt deshalb nicht alle Aufgaben beim Kiten. Kitekontrolle und jeweilige Fahrtrichtung kommen hinzu. Lass dir im Unterricht erläutern, wie diese Unterschiede bei euren Übungen berücksichtigt werden.
Vorerfahrung als Information mitbringen
Sag dem Lehrer, ob du surfst, snowboardest oder skatest und welche Stellung du bevorzugst. Das hilft, deine Empfindungen einzuordnen. Trotzdem muss er beobachten, wie du mit dem verwendeten Material reagierst. Improvisierte Gleichgewichtstests vor dem Kurs sind nicht nötig, um eine endgültige Zuordnung zu erhalten. Beschreibe lieber, was dir aus deinem bisherigen Sport vertraut ist.
Die schwierigere Richtung genauer beschreiben
Wenn eine Seite schwerer fällt, benenne die Phase: Ausgangsposition, Start oder fortlaufende Fahrt. Daraus lässt sich eine konkrete Übungsaufgabe ableiten. Beide Richtungen im Unterricht zu vergleichen ist hilfreicher, als jede Schwierigkeit auf regular oder goofy zurückzuführen. Notiere auch, wie viel Unterstützung du jeweils brauchst und welcher Teil bereits wiederholbar gelingt.
Offizielle Referenz: IKO · Training videos

